Forschung

Forschungsschwerpunkte:

Theater im Sozialen / "Applied Theater"

Kulturelle Bildung / Theaterpädagogik

Improvisation als Bühnenform und Trainingsmethode

Jugendkulturarbeit

# aktuelle Forschungsfrage: Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft

Interkulturalität / Transkulturalität

Das Verhältnis von Theater und die Herausforderungen der Einwanderungsgesellschaft und Globalisierung erforsche ich in einem Gesamtkonzept zur transkulturellen Bildung unter dem Begriff „Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft" mit Seminaren, Gesprächen, Workshops und Texten.

Wie lässt sich das Prinzip Action Theater™ als Transkulturelles Bildungsmodell anwenden?

# Dissertation: Training fürs Leben. Methoden improvisierten Theaters: Action Theater™ und Forumtheater. Aisthesis-Bewusstsein-Veränderung

Hier steht die Dissertation zum Herunterladen.

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Beleuchtung zweier auf Improvisation basierender Theatermethoden, Action Theater™ und Forumtheater, und deren Beziehung zu und Einfluss auf Wahrnehmung, Bewusstsein und Veränderung als ein Plädoyer für kulturelle Bildung in Form eines Trainings fürs Leben.

Forumtheater, eine Technik des von Augusto Boal entwickelten Theaters der Unterdrückten, und Action Theater™ der US-amerikanischen Performancekünstlerin Ruth Zaporah sind zwei Methoden, mit denen im theatralen, geschützten Rahmen geübt werden kann, wie die Improvisierenden als AkteurInnen über das Theater hinaus sich an das Leben annähern können.

Die praktischen Ausführungen des theaterwissenschaftlichen Teiles basieren auf meinen eigenen Erfahrungen aus den Workshops, die ich als Teilnehmerin besucht oder als Leiterin angeboten habe, um einer praxisorientierten Wissenschaft gerecht zu werden. 

In dem pluridisziplinären Teil der Arbeit führe ich meine Ausführungen über die zwei Methoden improvisierten Theaters und verschiedene Kommunikationsfelder zusammen. Die Disziplinen Philosophie (Wolfgang Welsch - Aisthesis) und Neurologie (Antonio R. Damasio - Bewusstsein) improvisieren zusammen, sie bekommen Unterstützung aus der Lebenshilfe mit Pema Chödron als buddhistische Nonne und Meditationsmeisterin und Michael Mary als Autor populärwissenschaftlicher Bestseller.

Für den Einsatz von Methoden des improvisierten Theaters in der kulturellen Bildung wird in dem kulturpolitischen Ausblick der Arbeit appelliert.

# Diplomarbeit: Die tradierten türkischen Volkstheaterformen Ortaoyunu, Karagöz, Meddah und ihr Einsatz in der Theaterarbeit von Ferhan Şensoy

Der Ausgangspunkt dieser Arbeit ist die Beobachtung, dass zwei Theatermacher in verschiedenen Ländern, in Italien und in der Türkei, mit ähnlichen Methoden arbeiten. Dario Fo und Ferhan Şensoy (1951).

Mit dieser Arbeit möchte ich einen Theatermacher vorstellen und Wissen über seine Theaterarbeit zusammentragen und dadurch Kenntnisse über das nicht – westliche Theater vermehren, denn „Das westliche und nicht - westliche Theater haben viele Gemeinsamkeiten und sind auch sehr unterschiedlich.“ (Fiebach 1998)

Was versteht man unter dem Begriff „türkisches Volkstheater“? Auf diese Frage wird am Anfang der Arbeit eingegangen. Anschließend mache ich eine historische Einführung, in der ich mich den Verwestlichungsprozessen im osmanischen Reich und in der türkischen Republik nähere. Ich finde generell die Begriffe „Tradition“ und damit „traditionell“ problematisch und verwende in dieser Arbeit „Vormodern“ und „tradiert“. In einem Exkurs wende ich mich an die Diskussionen über die „türkische Theatertradition“, um den Begriff „Theatralität“ (Münz,1998) vorzustellen.

Das darauffolgende Kapitel widme ich Bachtins Theorie der volkstümlichen Lachkultur, Volkskultur als Gegenkultur. In seiner Theorie suche ich Anhaltspunkte für das türkische Volkstheater.

Die Analyse der Merkmale des Volkstheaters; Improvisation, Interaktion, Verfremdung, Komik, Obszönität, Multikulturalität und Politik und deren „ferhanischen“ Einsatz möchte ich dann im nächsten Kapitel behandeln.

Neben den vormodernen Theaterformen sind auch andere Einflüsse auf das Theater von Ferhan Şensoy zu beobachten: die Studien- und Arbeitszeit in Straßburg und Kanada, der Schriftsteller Haldun Taner (1915-1986) und Bertolt Brecht. Auf diese Einflüsse gehe ich im letzten Kapitel der Arbeit ein.

Vorträge, Präsentationen, Podiumsdiskussionen(Auswahl):

# Somatische Akademie Berlin Zu Gast beim Somatischen Salon, 2015. Der Somatische Salon ist sowohl Vortrag, Austausch, Gespräch und Diskurs. "Körper in der heterogenen Gesellschaft"

Unter Schlagwörtern wie Interkultur, Inklusion, generationsübergreifend, Willkommenskultur werden Handlungsvorschläge gemacht, wie sich ein „Zusammenleben in einer heterogenen Gesellschaft“ gestalten kann - auch im Hinblick auf unsere Körper.

  • Wie konsequent sind diese überhaupt gemeint?
  • Wie wirken sich Postulate und Realitäten auf Körper und Ausdruck aus?
  • Was haben Kopftücher, Rollstühle, Cowboy Hüte mit einander zu tun?
  • Was heißt „soziale Unterscheidungen von Körpern“?
  • Wo ist die „Grenze“ zwischen drinnen und draußen?  Wo Körperliche und gesellschaftliche Grenzen.

Diese und andere Fragen beschäftigen uns, und wir laden Euch ein, mit uns weitere zu suchen. Oktober 2015

# 1. FeldForschungsFestival_Kultur 2010   14. & 15. Mai 2010 Akademie der Künste Berlin

 

 

 

 

„Eine ästhetische (Feld-) Forschung, die wie die Choreographie zu einem abstrakten Bild anmutet: flüchtige   Ereignisse, räumliche Konstellationen, energetische Impulse. Es geht um die zeitlichen, räumlichen und dynamischen Faktoren von Bewegung und darum, herauszufinden, was geschieht, wenn Menschen an verschiedenen Orten aufeinander treffen."


Öffentliche Aufführungen im Rahmen des FeldForschungFestival_Kultur, Akademie der Künste Berlin und Deutsches Theater

Forschungsprojekt & Aufführungen „In Bewegung oder Was geschieht, wenn etwas geschieht? Ein ästhetisches Forschungsfeld, unter der Leitung Prof. Hanne Seitz, Fachhochschule Potsdam Fachbereich Theorie und Praxis ästhetischer Bildung, Mai 2010.

# WeltForumTheater Festival

2009 Österreich

Workshopleitung "Work in progress" statt "Ich"


# EXPLORATIONEN Symposium für Lernaktivisten 

Im Rahmen von Tanzplan Essen 2010

Pact Zollverein Essen

2007-2010

„Wie Lernaktivisten und Experten Land nehmen, sich an den Grenzen der Legalität stoßen, über urbane Räume und andere Landschaften nachdenken und schließlich orientierungslos werden.“ aus der Dokumentation Explorationen 09

„Was bringt dir das Symposium in diesem Zusammenhang?

Ich muss mich nicht mehr entscheiden, ob ich Künstlerin, Pädagogin oder Wissenschaftlerin bin. Bei den Explorationen bin ich gut aufgehoben. Sie haben für mich Dualitäten aufgehoben und mich angeregt, entschlossen und gleichzeitig gelassen weiterzuarbeiten.“ aus der Dokumentation Explorationen 08

# Fachtagung "Szenisches Schreiben/ Herstellen von (Lehrstück-)Spiel-Vorlagen"

 

 

 

Innsbruck Februar 2010 eine Fachtagung mit experimentellem Charakter in Form kollektiver Beratung und Forschung unter anderem mit Bernd Ruping, Eva Renvert, Gerd Koch, Reiner Steinweg, Katharina Lammers.

 

 




 

# MobileAcademy

Schwarzmarkt - Berlin, März 2007 HAU 2 Berlin

SCHWARZMARKT FÜR NÜTZLICHES WISSEN UND NICHT-WISSEN

 

"Routen und Orte der Mobilitätspioniere und -funktionäre"
Eine Installation mit 100 Experten von Hannah Hurtzig





Teilnahme als Expertin mit dem Thema
"Türkische Wanderbühnen - Karagöz, Meddah, Ortaoyunu"

Weitere Arbeits- und Forschungsgebiete:

Ästhetische Bildung und Wahrnehmungstheorie

* Formen künstlerischer Forschung

* Transdisziplinarität / Transkulturalität

* Improvisation / Theater der Unterdrückten / Kreatives Schreiben

* Kultur- und Bildungswissenschaft / Kulturpolitik / Immigration

* Kulturelle / Künstlerische Bildung

* Gesundheit / Körper / Kulturarbeit

* Identität / Authentizität

* Konfliktbearbeitung / Teamarbeit / Partizipation / Präsenz

 
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