Methoden

Folgende Beispiele erläutern die Methoden, die in meiner praktischen Arbeit zum Einsatz kommen:

Action Theater™

Action Theater™  ist ein Ansatz zur körperorientierten Theaterimprovisation. Es integriert Körper und Geist und fördert den spontanen und bewussten Ausdruck. In diesem Workshop folgt ihr den wechselnden Inhalten eurer eigenen Imagination und antwortet auf sie durch körperliche, stimmliche und/oder sprachliche Handlungen (actions). Diese Improvisationsübungen sind einfach, spielerisch und herausfordernd. Sie erweitern eure Fähigkeit im Moment zu sein, Wahrnehmung, Gefühle, Gedanken, Erinnerungen zu wecken und mit ihnen zu spielen. Dabei gewinnt ihr neue Einsichten über euch selbst, Andere und das Leben.

Forumtheater als Partizipationsmodell

Zielgruppe: von einem gemeinsamen Thema „betroffene“ Gruppe von Menschen. Ein Forumtheater Stück kann dann dementsprechend ein Thema haben: Familie, Arbeitslosigkeit, Beziehung, Rassismus, Generationenkonflikt, Zukunft(sangst), Konsumverhalten, Gleichberectigung uvm.

Abschluss: öffentliche Aufführung mit der interaktiven Teilnahme des Publikums
Forumtheater ist eine von mehreren Formen des Theaters der Unterdrückten, das weltweit praktiziert wird. Der brasilianische Theatermacher Augusto Boal entwickelte es in den siebziger Jahren als eine grundlegende Methode des Theaters der Unterdrückten, um sowohl politische wie auch alltägliche Unterdrückung und Gewalt aufzuzeigen und zu bearbeiten.
In einem Forumtheater Stück setzen Teilnehmende Situationen in Szene, in denen sie sich unterdrückt gefühlt haben und nicht so handeln konnten wie sie wollten. Bei der Aufführung können im Forum die unterdrückten ProtagonistInnen vom Publikum ausgetauscht werden – mehrere Versionen der Szenen werden gespielt und so alternative Handlungsweisen werden ausprobiert. Wie eine Probe fürs Leben.

Kreatives Schreiben & Theater

„Work in progress“ statt „Identität“

In diesem Workshop werden Improvisationsübungen vorgestellt und angewendet, die als Mittel verwendet werden können, um mit dem Unerwarteten spielerisch umzugehen und das Konzept von „Ich“ zu erweitern. Kreatives Schreiben als ein Körpererlebnis/ Erlebniswelt rund um das Instrument „Körper“ mit Stimme und Bewegung erfahren statt nur mit den Fingern und im Sitzen.

Wenn Menschen sich als „Work in Progress“ empfinden und ihre Identität nicht als starre Einheit annehmen, können sie Gewohnheiten aufgeben oder verändern. Improvisation bietet die Möglichkeit, Alternativen zu sehen und neue

Entscheidungen zu treffen. Unser Körper enthält unsere Geschichten, in Kapiteln, in Zeilen, in Versen. Wir holen die in unseren Körper buchstäblich eingeschriebenen Geschichten heraus. Im Workshop wird „Identität“ improvisiert und reflektiert und (um)geschrieben.

Keine Theatererfahrung notwendig.

 
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